ZIELE

Die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start-ups oder Spin-offs, von Gründerinnen und Gründern, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen ist das Ziel des Innovationspreises der Hauptstadtregion. Mit der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Innovationsstrategie der beiden Länder innoBB 2025 fokussiert sich der Wettbewerb um die Innovationspreise auf die fünf länderübergreifenden Cluster, spricht aber auch engagierte Innovatorinnen und Innovatoren in einer großen Breite an, um möglichst vielfältige Entwicklungspotenziale zu stimulieren.

Ein Kerngedanke des Innovationspreises ist, dass die Innovationen von heute die Arbeitsplätze von morgen sind. Als Instrument der Wirtschaftsförderung orientiert sich der Wettbewerb darauf, dass für die Zukunft der Hauptstadtregion eine dynamische Entwicklung in den Zukunftsbranchen ausschlaggebend ist. Deshalb wird der Innovationspreis auch zunehmend zu einer Impuls- und Leistungsplattform der innoBB 2025 weiterentwickelt. Zugleich ist es das Ziel des Innovationspreises Berlin Brandenburg als lebendiger Jahrgangsprozess für engagierte Innovatorinnen und Innovatoren sowie für  Innovationsförderer und öffentliche Entscheidungsträger eine breit angelegte ergebnisorientierte Netzwerkplattform bereitzustellen. Austausch und gegenseitige Impulse gehören traditionell zum Innovationspreis.

Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen und weiteren Institutionen als Private Partner war und ist der Preis auch ein Preis der öffentlichen Hand mit Privaten und damit ein gemeinsames Projekt.

GESCHICHTE

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg ist der älteste seiner Art in der Region. Er wurde 1984 von der für Wirtschaft zuständigen Berliner Senatsverwaltung ins Leben gerufen. War es zunächst Ziel, die regionale Wirtschaftsentwicklung Berlins nachhaltig zu stimulieren und den Innovationsgrad zu erhöhen, wurde der Innovationspreis mit der Deutschen Einheit zu einem Instrument einer vernetzten Entwicklung der Hauptstadtregion. Seit 1992 vergeben die (heutige) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin und das Brandenburger Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie den Innovationspreis gemeinsam.

Seit 1984 wurden mehr als 4.000 Bewerbungen eingereicht und über 160 Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Jährlich werden bis zu fünf Preisträger geehrt. Die Nominierungen der Finalisten und Preisträger werden traditionell von einer 17-köpfigen unabhängigen Expertenjury vorgenommen. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Spiegelte der gemeinsame Innovationspreis der Hauptstadtregion Anfang der 1990er die wirtschaftliche Entwicklung und Vernetzung zwischen Berlin und dem Brandenburger Umland wider, so wird er vor allem mit der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg innoBB 2025 zu einem korrespondierenden und impulsstarken Element der abgestimmten Innovationspolitik.